Die Schuhverkäuferin aus Schlesien hat sieben Kinder. 1938 wird sie wegen Schizophrenie in eine Klinik eingewiesen. Indem sie sich später bei einer Tochter versteckt, entgeht sie Hitlers Euthanasie-Programm (Ermordung von Psychiatrie-Patienten). 1949 beginnt sie in einer psychiatrischen Klinik in Bayreuth zu zeichnen. Sie stellt Gegenstände aus ihrem vergangenen Leben dar: Schuhe, Blumen, Autos. Auf die Rückseite eines Schokoladepapiers zeichnet sie eine spitze Hand (Bild). Helene Reimann versteckt ihre Werke unter einem Kissen, damit das Personal diese nicht entsorgen kann.