Alfred Leuzinger wächst in Bleiken bei Wattwil auf. Er ist taubstumm und teilweise gelähmt. Er besucht eine «Taubstummen-Anstalt » und Sprachheilschule in St. Gallen, erhält aber keine reguläre Schulbildung. Leuzinger lebt bei Eltern und Verwandten. Mit 44 Jahren zieht er ins Bürgerheim Wattwil, wo er zu zeichnen beginnt. Seine Blätter zeigen Serien von Alltagsgegenständen und Hasen mit menschlichen Zügen. Nur ein Bruchteil dieser Arbeiten ist erhalten, da Mitarbeiterinnen des Heims viele Zeichnungen von Alfred Leuzinger entsorgten.